Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

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Auf dieser Seite geht es um den Europäischen Inklusions-Gipfel.
In englischer Sprache heißt der Gipfel:
European Inclusion Summit
[sprich: ju-ro-pien in-klu-schen ßam-mit].

Logo: European Inclusion Summit 2020

Was ist der Europäische Inklusions-Gipfel?
Bei dem Gipfel treffen sich europäische Beauftragte
für Menschen mit Behinderungen.
Europäisch heißt:
Die Politiker kommen aus einem Land in Europa.
27 Länder in Europa haben sich
zu einer Gruppe zusammen-geschlossen.

Die Gruppe heißt: Europäische Union.
Dazu kann man auch kurz sagen: EU.

Länderkarte

Die Länder in der EU wollen zusammen
politisch und wirtschaftlich stärker sein.
Darum machen die Länder zusammen Politik.
Die Länder machen zum Beispiel zusammen Gesetze.

Alle Länder in der EU müssen dann die Gesetze umsetzen.
Es gibt Gesetze zu vielen wichtigen Themen.
Zum Beispiel zum Thema Arbeit.
Oder zum Thema Rechte für Menschen mit Behinderungen.

ein Buch mit einem Paragraphen

Der Europäische Inklusions-Gipfel
findet am 17. November 2020 von 9 bis 16 Uhr statt.

Der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen von der
Bundes-Regierung hat zu dem Gipfel eingeladen.
Der Name von dem Beauftragten ist Jürgen Dusel.
Er berät und informiert die Bundes-Regierung zum Thema
Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Jürgen Dusel macht sich für die Inklusion
von Menschen mit Behinderungen stark.

eine Person für  Menschen mit Behinderungen und als Vortragender

Jürgen Dusel hat die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen
von der EU zu dem Gipfel eingeladen.
Sie wollen sich zusammen für die Inklusion von
Menschen mit Behinderungen stark machen.
Jürgen Dusel möchte mit allen darüber sprechen:

  • Wie können wir uns in Europa für die Rechte
    von Menschen mit Behinderungen stark machen?
  • Was können wir als Politiker in den nächsten 10 Jahren
    für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen tun?
eine Gruppe Menschen

Möchten Sie beim Europäischen Inklusions-Gipfel dabei sein?

Dann können Sie online [sprich: onnlein] bei dem Gipfel dabei sein.
Online ist ein englisches Wort.
Es bedeutet wörtlich: auf Leitung sein.
Man sagt dazu auch: im Netz sein.
Mit Netz ist das Internet gemeint.
Sie können also beim Gipfel im Internet dabei sein.
Man muss ein Internet-Programm herunter-laden.
Dann muss man auf einen Link klicken.
Ein Link ist eine elektronische Verknüpfung.
Dann sind Sie im Internet bei dem Gipfel.

Netzwerk

Sie können den Gipfel im Internet
auch in Leichter Sprache anhören.

Zuganglich in leichter Sprache

Warum findet der Gipfel online statt?
Im Moment haben Menschen auf der ganzen Welt eine Krankheit.
Die Krankheit hat den Namen: COVID-19.
Das heißt:
Sie haben das Corona-Virus im Körper.
Ein Virus ist sehr, sehr klein.
Man kann das Virus mit den Augen nicht sehen.
Das Virus ist sehr ansteckend.
Das heißt:
Eine kranke Person kann andere Menschen mit dem Virus anstecken.
So breitet sich das Virus aus. Das bedeutet:
Immer mehr Menschen bekommen die Krankheit.
Sie stecken sich gegenseitig an.

eine kranke Frau vor der Weltkugel mit Viren

Illustraiton des Corona-Virus

eine Frau hustet

Damit sich das Virus nicht immer weiter aus-breitet,
gibt es Regeln. Zum Beispiel:
Alle Menschen müssen Abstand zu anderen halten.
Deshalb finden im Moment Veranstaltungen
mit vielen Menschen meist im Internet statt.

zwei Menschen halten Abstand zu einander

Worum geht es bei dem Gipfel?
Man kann bei dem Gipfel bei verschiedenen Vorträgen dabei sein.
Vortrag heißt:
Jemand spricht vor anderen Personen über ein bestimmtes Thema.
Man kann auch bei Podiums-Diskussionen dabei sein.
Das bedeutet:
Mehrere Personen sprechen auf der Bühne mit-einander.
Die Personen sprechen über ein bestimmtes Thema.
Bei den Vorträgen und Diskussionen geht es um diese Themen:

Frau redet

Teilnehmer diskutieren am Tisch

1. Die Umsetzung vom Europäischen Rechts-Akt zur Barriere-Freiheit
Zum Europäischen Rechts-Akt zur Barriere-Freiheit
kann man kurz sagen: EAA
Ein Rechts-Akt ist so etwas wie ein Gesetz.
Das Gesetz ist von der EU.
Jedes Land in der EU muss das Gesetz umsetzen.
Das Gesetz sagt:
Das müssen Unternehmen für Barriere-Freiheit tun.
Zum Beispiel:
Die Produkte von den Unternehmen müssen barriere-frei sein.

Computer

Produkte sind Dinge.
Zum Beispiel ein Telefon oder ein Computer.
Jemand hat die Dinge hergestellt.
Man kann auch sagen:
Jemand hat die Dinge gemacht.
Man kann die Dinge kaufen.

ein Buch mit einem Paragraphen

Oder:
Die Dienst-Leistungen von den Unternehmen müssen barriere-frei sein.
Dienst-Leistungen sind Arbeiten,
die man nicht zur Herstellung von Dingen macht.
Zum Beispiel: die Arbeit von einem Friseur.
Ein Friseur schneidet die Haare von anderen Personen.
Dafür bekommt der Friseur Geld von den Personen.

Friseur schneidet Frau die Haare

2. Schutz vor Gewalt für Frauen und Kinder
Frauen und Kinder mit Behinderungen erleben oft Gewalt.
Gewalt heißt:
Jemand übt mit Absicht gegen eine andere Person Zwang aus.
Das kann seelischer Zwang sein.
Zum Beispiel: Jemand bedroht eine Frau.
Oder jemand beschimpft die Frau.
Das kann körperlicher Zwang sein.

Gewalt an Frauen

Zum Beispiel: Jemand schlägt ein Kind.
Oder jemand tritt das Kind.
Die Gewalt passiert oft sehr lange.
Manchmal dauert die Gewalt viele Jahre lang.
Die Frauen und Kinder trauen sich oft nicht,
Hilfe zu holen:

  • weil sie sich schämen
  • weil sie Angst haben
  • weil sie nicht wissen, wen sie um Hilfe bitten können
Gewalt an Kinder

Darum müssen Frauen und Kinder mit Behinderungen
besonders vor Gewalt geschützt werden.
Bei dem Gipfel geht es darum:
Wie kann man Frauen und Kinder mit Behinderungen
besser vor Gewalt schützen?

3. Digitalisierung
Digital bedeutet:
Infos werden so verarbeitet und übertragen,
dass Computer sie verstehen.
Digitale Infos lassen sich viel einfacher
und schneller verarbeiten als die Infos früher.
Darum gibt es heute fast nur noch digitale Infos.
Das nennt man Digitalisierung.

Computer

Die Digitalisierung bringt für Menschen mit Behinderungen
viele neue Möglichkeiten.
Zum Beispiel: Blinde Menschen können sich die Infos
von ihrem Handy vorlesen lassen.
So können sie die Infos viel einfacher bekommen als früher.
Sie brauchen dafür keine fremde Hilfe.
Aber: Alle Menschen müssen digitale Infos
und die neuen Techniken nutzen können.
Auch Menschen mit Behinderungen.
Darum müssen sie barriere-frei sein.

Handy

4. Inklusive Entwicklungs-Zusammen-Arbeit:

Entwicklungs-Länder sind sehr arm.
Sie haben viele Probleme.
Zum Beispiel:

  • Oft haben die Menschen nicht genug zu essen.
    Dazu sagt man: Die Menschen hungern.
  • Oft können die Kinder nicht zur Schule gehen.
Weltkugel

Viele reiche Länder helfen den armen Ländern.
Sie helfen zum Beispiel dabei,

  • dass weniger Menschen hungern müssen
  • dass mehr Kinder in eine Schule gehen können.

Das nennt man: Entwicklungs-Zusammen-Arbeit

Bei inklusiver Entwicklungs-Zusammen-Arbeit geht es darum:
In den Entwicklungs-Ländern leben auch
viele Menschen mit Behinderungen.
Aber oft haben die Menschen mit Behinderungen:

  • keine medizinische Versorgung
  • keine Hilfs-Mittel
  • keine Möglichkeit zur Ausbildung oder zur Arbeit

Das bedeutet:
Sie können nicht über-all mit-machen und dabei-sein.
Das ist keine Inklusion.
Das muss anders werden.

Gruppe sondert Rollifahrer aus

Bei inklusiver Entwicklungs-Zusammen-Arbeit geht es auch darum:
Menschen mit Behinderungen müssen bei der Zusammen-Arbeit
mit den Entwicklungs-Ländern mit-machen können.
Die Menschen mit Behinderungen
müssen dafür die Hilfen bekommen, die sie brauchen.

Gruppe akzeptiert Rollifahrer

Haben Sie noch Fragen zu dem Gipfel?
Dann können Sie eine E-Mail schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist:

inclusion2020@bmas.bund.de

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